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Elektro25. April 20266 Min. Lesezeit

Angebot als Elektriker erstellen: Preise, Positionen & Vorlage 2025

Was kostet eine Unterverteilung? Wie berechne ich Kabelverlegung pro Meter? Dieser Artikel zeigt, wie Elektriker professionelle Angebote strukturieren – mit marktüblichen Richtwerten für 2025.

Typische Positionen im Elektriker-Angebot

Ein vollständiges Elektriker-Angebot enthält in der Regel diese Positionen:

1. Grundleistungen

  • Aufmaß und Planung – oft pauschal (psch), 80–200 €
  • An- und Abfahrt – je nach Entfernung, 30–80 €
  • Elektroinstallation Kabel verlegen – pro lfm, 12–25 €/lfm inkl. Material

2. Schalterdosen und Steckdosen

  • Unterputzsteckdose montieren: 35–65 € / Stk.
  • Lichtschalter einbauen: 25–55 € / Stk.
  • Doppelsteckdose: 45–80 € / Stk.

3. Unterverteilung / Sicherungskasten

  • Unterverteilung erneuern (bis 12 Sicherungen): 450–800 € pauschal
  • FI-Schutzschalter nachrüsten: 120–250 € / Stk.
  • Leitungsschutzschalter (LS-Schalter): 30–70 € / Stk.

4. Spezialleistungen

  • Wallbox E-Auto montieren: 800–2.000 € je nach Typ
  • Photovoltaik-Anschluss: 600–1.500 €
  • Badezimmer-Elektro (SELV, feuchtraum): Aufschlag 20–30%

Pflichtangaben im Elektriker-Angebot

Damit ein Angebot rechtsgültig und professionell ist, müssen diese Punkte enthalten sein:

  • Name und Adresse des Betriebs (Briefkopf)
  • Name und Adresse des Kunden
  • Angebotsdatum und Angebotsnummer
  • Gültigkeitsdauer (üblich: 30 Tage)
  • Einzelpositionen mit Menge, Einheit, Einzel- und Gesamtpreis
  • Nettopreis, MwSt.-Betrag (19%), Bruttogesamtpreis
  • Zahlungsbedingungen (optional, aber empfehlenswert)

Häufige Fehler beim Elektriker-Angebot

Nebenleistungen vergessen

Viele Elektriker kalkulieren nur die Hauptleistung und vergessen: Stemmarbeiten für Kabelkanäle, Wiederverputzen nach Unterputz-Arbeiten, Entsorgung alter Materialien und Schutzmaßnahmen (Abdecken von Möbeln). Das führt dazu, dass Nachträge nötig werden – was Kunden frustriert.

Materialkosten unterschätzen

Kupfer- und Kabelpreise schwanken stark. Kalkuliere einen Materialaufschlag von 10–15% als Puffer. Bei Festpreisangeboten empfiehlt sich ein Hinweis wie "Materialpreise basieren auf Stand [Datum], Anpassungen vorbehalten".

Keine klare Abgrenzung

Was ist im Angebot enthalten – und was nicht? Zum Beispiel: "Enthalten: Montage und Anschluss. Nicht enthalten: Stemmarbeiten, Verputz, Malerarbeiten." Das verhindert Missverständnisse.

Elektriker-Angebot mit KI erstellen

Wer täglich 3–5 Angebote erstellt, weiß wie viel Zeit das kostet. Tools wie AngebotHero generieren auf Basis deiner Eingabe ("Unterverteilung erneuern, 3-Zimmer, Berlin") automatisch ein vollständiges Angebot mit allen typischen Positionen und marktüblichen Preisen.

Du gibst das Gewerk, eine kurze Beschreibung und optional den Kunden ein – die KI erstellt das Grundgerüst. Du prüfst und passt an, dann als PDF exportieren. Statt 30–45 Minuten: 3–5 Minuten.

Gerade für Solo-Elektriker und kleine Betriebe ohne Bürokraft ist das ein echter Zeitgewinn.

Fazit

Ein professionelles Elektriker-Angebot enthält klare Positionen, realistische Preise und alle Pflichtangaben. Der größte Fehler: Nebenleistungen vergessen. Mit KI-gestützten Tools lässt sich die Angebotszeit von 45 auf unter 5 Minuten reduzieren.

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