Angebotssoftware für Handwerker – Vergleich 2026
Angebote per Word oder Excel zu schreiben kostet Zeit, sieht unprofessionell aus und führt zu Fehlern. Angebotssoftware löst das Problem – aber welche lohnt sich wirklich? Wir vergleichen die wichtigsten Optionen ehrlich, ohne Werbeversprechen.
Warum überhaupt Software statt Word?
Ein typisches Handwerker-Angebot in Word dauert 30–60 Minuten. Preise nachschlagen, Positionen eintippen, Summen prüfen, PDF speichern, E-Mail verfassen. Mit Software: 5–10 Minuten. Das macht bei 3 Angeboten pro Woche über 2 Stunden Zeitersparnis pro Woche – also rund 100 Stunden pro Jahr.
Dazu kommt: Ein sauberes, einheitliches PDF-Layout wirkt professioneller und erhöht die Abschlussquote. Kunden entscheiden sich oft nach dem ersten Eindruck – und der zählt.
Was kostet dich ein Angebot wirklich?
Viele Handwerker unterschätzen den wahren Aufwand. Rechnen wir kurz nach:
Selbst wenn du 80 % dieser Zeit einsparst, amortisiert sich jede Software sofort – egal ob sie 19 € oder 79 € im Monat kostet.
Die wichtigsten Angebotsprogramme im Vergleich
AngebotHeroEmpfehlung
kostenlos (3 Angebote) · 19 €/Monat
Angebotsmeister
39–89 €/Monat
Plancraft
75–140 €/Monat
lexoffice
7–49 €/Monat
Word / Excel
kostenlos (mit Office-Abo)
Worauf sollte ich achten?
Für die meisten Solo-Betriebe und kleine Handwerksbetriebe gilt:
- Einfachheit vor Funktionsumfang. Du brauchst keine Vollsoftware mit CRM, wenn du hauptsächlich Angebote schreibst.
- Preis-Leistung prüfen. 75–140 € im Monat sind 900–1.680 € im Jahr. Das lohnt sich erst ab einem gewissen Betriebsvolumen.
- Testphase nutzen. Gute Software bietet eine kostenlose Testphase. Finger weg, wenn keine angeboten wird.
- PDF-Qualität testen. Das PDF ist das, was dein Kunde sieht. Es muss professionell aussehen.
- Mobile-Nutzung prüfen. Du bist oft auf der Baustelle. Kann die Software auch auf dem Smartphone bedient werden?
Mobile Nutzung – was wirklich wichtig ist
Viele Handwerker schreiben Angebote direkt beim Kunden vor Ort – auf dem Handy oder Tablet. Darauf solltest du achten:
- Browserbasiert statt App-Pflicht: Browserbasierte Lösungen funktionieren auf jedem Gerät ohne Installation.
- Schnelle Eingabe: Lange Formulare sind auf dem Handy mühsam. Die beste Software braucht nur ein paar Zeilen Text.
- Direkt versenden: PDF per E-Mail direkt aus der App verschicken spart einen Schritt.
Von Word auf Software wechseln – so geht's in einer Woche
Viele Handwerker zögern beim Umstieg, weil sie befürchten, ihre alten Dokumente zu verlieren oder Zeit mit Einrichten zu verschwenden. So machst du es ohne Stress:
- Tag 1 – Bestandsaufnahme: Welche Informationen stehen in deinen Word-Angeboten? Firmendaten, Standardpositionen, Stundenlohn. Das ist alles, was du in der neuen Software einmal einrichten musst.
- Tag 2 – kostenlos testen: Erstelle dein nächstes echtes Angebot parallel – einmal in Word (wie gewohnt), einmal in der neuen Software. Vergleich Zeit und Ergebnis.
- Ab Woche 2: Nur noch die neue Software nutzen. Die ersten Angebote dauern etwas länger, weil du die Oberfläche lernst. Ab dem 5. Angebot läuft es meistens schneller als vorher.
- Alte Word-Dateien: Du musst gar nichts migrieren. Alte Angebote bleiben in Word, neue kommen aus der Software. Fertig.
Der häufigste Fehler: Zu lange warten, weil man „erst mal alles einrichten" will. Einfach anfangen – der Rest kommt von selbst.
Branchenspezifische Anforderungen – was dein Gewerk braucht
Nicht jede Software ist für jedes Gewerk gleich gut geeignet. Diese Anforderungen unterscheiden sich je nach Handwerk:
Schnelle Positionserfassung für Installationsmaterial, EFT-Leitungen, Sicherungsautomaten. Preisaktualisierungen wichtig, da Kupferpreise schwanken.
Flächenberechnung (m²) direkt im Angebot. Unterscheidung zwischen Untergrundbehandlung, Grundierung und Deckanstrich als separate Positionen.
Produktkataloge für Armaturen und Heizungstechnik. Lieferzeithinweise bei Sonderbestellungen.
Sondermaße und individuelle Beschläge als variable Positionen. Materialpreiszuschläge für Massivholz vs. Spanplatte.
Gerüstkosten als separate Position. Witterungsklauseln und wetterabhängige Zeitplanung im Angebot vermerken.
KI-gestützte Software wie AngebotHero kennt diese gewerk-spezifischen Anforderungen und erstellt die Positionen entsprechend – ohne dass du eine Vorlage bauen musst.
DSGVO & Datenspeicherung – was du beachten musst
Wenn du Kundendaten in Software speicherst, bist du datenschutzrechtlich in der Pflicht. Konkret:
- Daten müssen auf EU-Servern gespeichert sein oder es muss ein EU-Angemessenheitsbeschluss vorliegen.
- Der Anbieter muss einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) anbieten.
- Kunden haben das Recht auf Auskunft und Löschung ihrer Daten.
Seriöse Anbieter mit Sitz in Deutschland oder der EU erfüllen diese Anforderungen standardmäßig. Bei US-Diensten ohne EU-Verarbeitung ist Vorsicht geboten.
Fazit: Welche Software für wen?
Solo-Handwerker & kleine Betriebe (1–5 Mitarbeiter): AngebotHero. Günstig, schnell, keine Einarbeitung nötig. KI übernimmt die Positionserstellung – egal ob Elektriker, Maler oder Sanitär.
Wachsende Betriebe (5–20 Mitarbeiter) mit Rechnungs- und Projektbedarf: Plancraft oder Angebotsmeister, wenn Budget vorhanden.
Buchhaltung im Fokus: lexoffice ist eine gute Ergänzung, wenn du Rechnungen und Steuer in einem Tool haben möchtest.
Word/Excel: Nur wenn du wirklich sehr selten Angebote schreibst und Zeit keine Rolle spielt.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Angebotssoftware ist am besten für Einzelbetriebe?
Für Solo-Handwerker empfiehlt sich eine einfache, günstige Lösung wie AngebotHero. Teure ERP-Systeme lohnen sich erst ab 5+ Mitarbeitern.
Kann ich Angebotssoftware auch auf dem Handy nutzen?
Ja. Browserbasierte Lösungen wie AngebotHero funktionieren auf jedem Smartphone ohne Installation.
Muss Angebotssoftware DSGVO-konform sein?
Ja. Kundendaten müssen auf EU-Servern gespeichert sein. Achte auf einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) des Anbieters.
Wie viel Zeit spare ich mit Angebotssoftware?
Ein Angebot in Word dauert 30–60 Minuten. Mit KI-gestützter Software sind es 2–5 Minuten. Bei 3 Angeboten pro Woche über 100 Stunden Ersparnis pro Jahr.
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