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Software24. April 202611 Min. Lesezeit

Angebotssoftware für Handwerker – Vergleich 2026

Angebote per Word oder Excel zu schreiben kostet Zeit, sieht unprofessionell aus und führt zu Fehlern. Angebotssoftware löst das Problem – aber welche lohnt sich wirklich? Wir vergleichen die wichtigsten Optionen ehrlich, ohne Werbeversprechen.

Warum überhaupt Software statt Word?

Ein typisches Handwerker-Angebot in Word dauert 30–60 Minuten. Preise nachschlagen, Positionen eintippen, Summen prüfen, PDF speichern, E-Mail verfassen. Mit Software: 5–10 Minuten. Das macht bei 3 Angeboten pro Woche über 2 Stunden Zeitersparnis pro Woche – also rund 100 Stunden pro Jahr.

Dazu kommt: Ein sauberes, einheitliches PDF-Layout wirkt professioneller und erhöht die Abschlussquote. Kunden entscheiden sich oft nach dem ersten Eindruck – und der zählt.

Was kostet dich ein Angebot wirklich?

Viele Handwerker unterschätzen den wahren Aufwand. Rechnen wir kurz nach:

Stundenlohn (kalkulatorisch)55 €/Std.
Zeit pro Angebot in Word45 Min.
Angebote pro Woche3 Stück
Kosten pro Woche~124 €
Kosten pro Jahr~6.450 €

Selbst wenn du 80 % dieser Zeit einsparst, amortisiert sich jede Software sofort – egal ob sie 19 € oder 79 € im Monat kostet.

Die wichtigsten Angebotsprogramme im Vergleich

AngebotHeroEmpfehlung

kostenlos (3 Angebote) · 19 €/Monat

KI erstellt Positionen automatisch
Fertig in 30 Sekunden
Sauberes PDF-Export
Kein Einrichten nötig
Günstigster Preis
Funktioniert auf Smartphone
Kein CRM oder Rechnungsmodul
Fokus auf Angebote (keine Vollsoftware)

Angebotsmeister

39–89 €/Monat

Bewährt, viele Nutzer
Aufmaß-Funktion
GAEB-Export möglich
Teuer für Solo-Betriebe
Komplexe Oberfläche
Kein KI-Support

Plancraft

75–140 €/Monat

Vollständiges Handwerker-ERP
Zeiterfassung, Rechnungen, CRM
Für größere Betriebe geeignet
Sehr teuer für Einzelbetriebe
Lange Einarbeitungszeit
Überwältigend für einfache Anforderungen

lexoffice

7–49 €/Monat

Bekannte Marke, DATEV-Schnittstelle
Rechnungen + Buchhaltung integriert
Gute Mobile-App
Keine KI-Positionserstellung
Kein Fokus auf Handwerk
Angebotsfunktion nur im höheren Plan

Word / Excel

kostenlos (mit Office-Abo)

Jeder kennt es
Flexibel anpassbar
30–60 Min. pro Angebot
Keine automatischen Berechnungen
Kein professionelles Layout
Versionschaos bei Änderungen

Worauf sollte ich achten?

Für die meisten Solo-Betriebe und kleine Handwerksbetriebe gilt:

  • Einfachheit vor Funktionsumfang. Du brauchst keine Vollsoftware mit CRM, wenn du hauptsächlich Angebote schreibst.
  • Preis-Leistung prüfen. 75–140 € im Monat sind 900–1.680 € im Jahr. Das lohnt sich erst ab einem gewissen Betriebsvolumen.
  • Testphase nutzen. Gute Software bietet eine kostenlose Testphase. Finger weg, wenn keine angeboten wird.
  • PDF-Qualität testen. Das PDF ist das, was dein Kunde sieht. Es muss professionell aussehen.
  • Mobile-Nutzung prüfen. Du bist oft auf der Baustelle. Kann die Software auch auf dem Smartphone bedient werden?

Mobile Nutzung – was wirklich wichtig ist

Viele Handwerker schreiben Angebote direkt beim Kunden vor Ort – auf dem Handy oder Tablet. Darauf solltest du achten:

  • Browserbasiert statt App-Pflicht: Browserbasierte Lösungen funktionieren auf jedem Gerät ohne Installation.
  • Schnelle Eingabe: Lange Formulare sind auf dem Handy mühsam. Die beste Software braucht nur ein paar Zeilen Text.
  • Direkt versenden: PDF per E-Mail direkt aus der App verschicken spart einen Schritt.

Von Word auf Software wechseln – so geht's in einer Woche

Viele Handwerker zögern beim Umstieg, weil sie befürchten, ihre alten Dokumente zu verlieren oder Zeit mit Einrichten zu verschwenden. So machst du es ohne Stress:

  • Tag 1 – Bestandsaufnahme: Welche Informationen stehen in deinen Word-Angeboten? Firmendaten, Standardpositionen, Stundenlohn. Das ist alles, was du in der neuen Software einmal einrichten musst.
  • Tag 2 – kostenlos testen: Erstelle dein nächstes echtes Angebot parallel – einmal in Word (wie gewohnt), einmal in der neuen Software. Vergleich Zeit und Ergebnis.
  • Ab Woche 2: Nur noch die neue Software nutzen. Die ersten Angebote dauern etwas länger, weil du die Oberfläche lernst. Ab dem 5. Angebot läuft es meistens schneller als vorher.
  • Alte Word-Dateien: Du musst gar nichts migrieren. Alte Angebote bleiben in Word, neue kommen aus der Software. Fertig.

Der häufigste Fehler: Zu lange warten, weil man „erst mal alles einrichten" will. Einfach anfangen – der Rest kommt von selbst.

Branchenspezifische Anforderungen – was dein Gewerk braucht

Nicht jede Software ist für jedes Gewerk gleich gut geeignet. Diese Anforderungen unterscheiden sich je nach Handwerk:

Elektriker

Schnelle Positionserfassung für Installationsmaterial, EFT-Leitungen, Sicherungsautomaten. Preisaktualisierungen wichtig, da Kupferpreise schwanken.

Maler & Lackierer

Flächenberechnung (m²) direkt im Angebot. Unterscheidung zwischen Untergrundbehandlung, Grundierung und Deckanstrich als separate Positionen.

Sanitär / SHK

Produktkataloge für Armaturen und Heizungstechnik. Lieferzeithinweise bei Sonderbestellungen.

Schreiner / Tischler

Sondermaße und individuelle Beschläge als variable Positionen. Materialpreiszuschläge für Massivholz vs. Spanplatte.

Dachdecker

Gerüstkosten als separate Position. Witterungsklauseln und wetterabhängige Zeitplanung im Angebot vermerken.

KI-gestützte Software wie AngebotHero kennt diese gewerk-spezifischen Anforderungen und erstellt die Positionen entsprechend – ohne dass du eine Vorlage bauen musst.

DSGVO & Datenspeicherung – was du beachten musst

Wenn du Kundendaten in Software speicherst, bist du datenschutzrechtlich in der Pflicht. Konkret:

  • Daten müssen auf EU-Servern gespeichert sein oder es muss ein EU-Angemessenheitsbeschluss vorliegen.
  • Der Anbieter muss einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) anbieten.
  • Kunden haben das Recht auf Auskunft und Löschung ihrer Daten.

Seriöse Anbieter mit Sitz in Deutschland oder der EU erfüllen diese Anforderungen standardmäßig. Bei US-Diensten ohne EU-Verarbeitung ist Vorsicht geboten.

Fazit: Welche Software für wen?

Solo-Handwerker & kleine Betriebe (1–5 Mitarbeiter): AngebotHero. Günstig, schnell, keine Einarbeitung nötig. KI übernimmt die Positionserstellung – egal ob Elektriker, Maler oder Sanitär.

Wachsende Betriebe (5–20 Mitarbeiter) mit Rechnungs- und Projektbedarf: Plancraft oder Angebotsmeister, wenn Budget vorhanden.

Buchhaltung im Fokus: lexoffice ist eine gute Ergänzung, wenn du Rechnungen und Steuer in einem Tool haben möchtest.

Word/Excel: Nur wenn du wirklich sehr selten Angebote schreibst und Zeit keine Rolle spielt.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Angebotssoftware ist am besten für Einzelbetriebe?

Für Solo-Handwerker empfiehlt sich eine einfache, günstige Lösung wie AngebotHero. Teure ERP-Systeme lohnen sich erst ab 5+ Mitarbeitern.

Kann ich Angebotssoftware auch auf dem Handy nutzen?

Ja. Browserbasierte Lösungen wie AngebotHero funktionieren auf jedem Smartphone ohne Installation.

Muss Angebotssoftware DSGVO-konform sein?

Ja. Kundendaten müssen auf EU-Servern gespeichert sein. Achte auf einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) des Anbieters.

Wie viel Zeit spare ich mit Angebotssoftware?

Ein Angebot in Word dauert 30–60 Minuten. Mit KI-gestützter Software sind es 2–5 Minuten. Bei 3 Angeboten pro Woche über 100 Stunden Ersparnis pro Jahr.

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