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Stundenlohn-Rechner für Handwerker & Selbstständige

Was kostet eine Stunde deiner Arbeit? Der Rechner berücksichtigt Lohnnebenkosten, Gemeinkosten und Gewinnaufschlag. So bekommst du einen marktgerechten Stundensatz – nicht den, den du dir „so gefühlt" gibst.

Kostenlos · Ohne Anmeldung · Sofort kalkulierbar

Deine Eingaben

Was du als Selbstständiger jährlich verdienen willst.

Sozialabgaben, Krankenversicherung, Rentenversicherung. Typisch 20–25 %.

Werkstatt, Fahrzeug, Werkzeug, Versicherungen, Bürokosten. Typisch 30–45 %.

Was du als Gewinn auf deine Selbstkosten aufschlagen willst. Empfehlung: 8–15 %.

Verrechenbare Stunden ohne Urlaub, Krankheit, Akquise. Realistisch 1.400–1.600 h.

19 % Standard, 7 % ermäßigt, 0 % Kleinunternehmer (§19 UStG).

Dein kalkulierter Stundensatz

Lohnkosten inkl. Nebenkosten:54.900
Selbstkosten gesamt:74.115
Angebotssumme (mit Gewinn):81.527

Stundensatz netto

56,23

Stundensatz brutto (inkl. 19% MwSt.)

66,91

Formel: ((Brutto × (1 + Lohnneben%)) × (1 + Gemein%)) × (1 + Gewinn%) ÷ produktive Stunden = Stundensatz netto
Stundensatz direkt in dein Angebot übernehmen →

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So funktioniert die Stundensatz-Berechnung

Wer als Handwerker, Dienstleister oder Freelancer selbstständig arbeitet, kalkuliert oft zu niedrig. Ein häufiger Fehler: Der eigene Stundensatz wird einfach vom Angestellten-Brutto abgeleitet, ohne dass Lohnnebenkosten, Werkstattmiete, Versicherungen oder Akquise-Zeit eingerechnet werden. Das Ergebnis sind Stundensätze, mit denen am Monatsende nichts hängenbleibt.

Der korrekte Weg: Du startest mit deinem Bruttojahresgehalt – also dem Betrag, den du am Jahresende für dich rausziehen willst. Darauf kommen Lohnnebenkosten (Sozialabgaben, Vorsorge, ca. 20–25 %), dann Gemeinkosten (Werkstatt, Fahrzeug, Versicherungen, Buchhaltung, ca. 30–45 %), zuletzt der Gewinnaufschlag (8–15 %). Diese Summe teilst du durch deine produktiven Stunden pro Jahr – das sind realistisch 1.400 bis 1.600 Stunden, nicht 1.760.

Beispiel: Bei 45.000 € Brutto, 22 % Lohnneben, 35 % Gemein, 10 % Gewinn und 1.450 Std. ergibt sich ein Stundensatz von rund 56 € netto – also ca. 67 € brutto inkl. MwSt. Wer drunter rechnet, arbeitet faktisch zum Mindestlohn.

Du brauchst dein Ergebnis direkt im Angebot? Mit AngebotHero übernimmst du deinen Stundensatz mit einem Klick in ein vollständiges Angebot – inklusive aller Positionen und PDF-Export.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen Stundenlohn als Selbstständiger?

Der Stundenlohn ergibt sich aus: ((Brutto × (1 + Lohnnebenkosten%)) × (1 + Gemeinkosten%)) × (1 + Gewinn%) ÷ produktive Stunden pro Jahr. So sind alle Kosten und ein Gewinnaufschlag enthalten.

Wie viele produktive Stunden hat ein Selbstständiger pro Jahr?

Realistisch sind 1.400–1.600 verrechenbare Stunden pro Jahr. Von 1.760 Sollstunden gehen Urlaub, Krankheit, Akquise, Buchhaltung und Leerlaufzeiten ab.

Was sind typische Stundensätze im Handwerk 2026?

Elektriker 65–90 €, Maler 50–75 €, Fliesenleger 55–80 €, SHK/Heizung 70–95 €, Schreiner 60–85 € – jeweils netto pro Stunde und je nach Region.

Welche Lohnnebenkosten muss ich einrechnen?

Für Angestellte etwa 22 % auf das Bruttogehalt (Arbeitgeberanteile Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung, Unfallversicherung, Umlagen). Für Selbstständige stattdessen die eigenen privaten Vorsorgekosten ansetzen.

Was zählt zu den Gemeinkosten?

Miete, Werkstatt, Fahrzeug, Werkzeug, Versicherungen, Telefon, Buchhaltung, Software, Werbung, Fortbildung. Typisch 30–45 % der Lohnkosten.

Wie hoch sollte mein Gewinnaufschlag sein?

Üblich sind 8–15 %. Darunter trägst du kein Risiko, darüber wirst du im Wettbewerb schwer. Für stark spezialisierte Leistungen sind 20 %+ machbar.

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